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Region Novosibirsk

Stadtfest

Der Novosibirsker Oblast wurde 1937 gegründet. Er ist das Zentrum des westsibirischen Verwaltungsbezirkes und hat eine Bevölkerungs-dichte von 15 Einwohnern je Quadratkilometer. Von den 2,6 Millionen Einwohnern in der Region leben nur 24% auf dem Land.

Die Stadt Novosibirsk hat sich im 20. Jahrhundert in rasantem Tempo von einem unbedeutenden sibirischen Dorf zu einer der größten Städte Russlands entwickelt, die heute fast zwei Millionen Einwohner hat. Die Stadt ist ein Verkehrsknoten für Transsibirische Eisenbahn, Autobahn und Schiffsverkehr. Nicht zuletzt deshalb ist sie in Wirtschaft und Wissenschaft als Zentrum für Ausstellungen und Konferenzen gefragt. Der Stadtteil „Akademgorodok“ ist eines der bedeutendsten wissenschaftlichen Zentren des Landes.

Novosibirsk hat mit 80-100 Zuwanderern pro Tag die höchste Migrationsquote in Sibirien. Die Menschen kommen aus ländlichen Gebieten in Sibirien, aus Kasachstan und Mittelasien. Nach offiziellen Angaben leben 18% der Bevölkerung in extremer Armut. 32% aller Familien sind alleinerziehende Mütter mit ein oder mehreren Kindern, deren soziale Situation meist besonders schwierig ist.

Im Novosibirsker Oblast gibt es 6 katholische Gemeinden und 52 Seelsorgestellen.

 


Novosibirsk

Die sozialen Einrichtungen der katholischen Kirche sind ein fester Bestandteil im sozialen Netzwerk der Stadt und ein kompetenter Kooperationspartner für staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen.

Das Kinderheim "Sankt Nikolaus" im Caritaszentrum.
Das Kinderzentrum "Narnja" in der Franziskanergemeinde.

Das Zentrum der Caritas liegt am Stadtrand im Kirowski Raion. Hier befindet sich das Office der Diözesancaritas und die sozialen Projekte der Caritas in Novosibirsk:
• Kinderheim "Sankt Nikolaus"
• Mutter-Kind-Heim "Sankt Sophia" mit dem Familienzentrum
• Kinderzentrum "Sternbild"
• Strassenambulanz für Obdachlose
• Hauskrankenpflegezentrum

Das Pfarrzentrum der Franziskanergemeinde liegt ebenfalls im Kirowski Raion. Die Brüder sind schon seit 1986 in dieser Gemeinde. Zu ihren bedeutendsten sozialen Initiativen gehören:
• die Katholische Grundschule
• das Kinderzentrum "Narnja"
• das Mutter-Kind-Heim "St. Sophia"

Die Schwestern der hl. Elisabeth leben und arbeiten seit vielen Jahren in dieser Pfarrei und leisten einen unschätzbaren Beitrag zu den sozialen Diensten in der Gemeinde. Über die Gemeindegrenze hinaus sammeln die Schwestern seit vielen Jahren ehrenamtliche Helfer für den Besuchsdienst im Altenheim in Ob.

Im Heim für Obdachlose der Missionarinnen der Nächstenliebe (Mutter-Teresa-Schwestern) finden pflegebedürftige Obdachlose liebevolle Aufnahme und Hilfe bei der Vermittlung in ein staatliches Pflegeheim. Für viele junge,  suchtkranke Obdachlose beginnt hier der Rehabilitationsprozess.

Ehrenamtliche soziale Dienste in den Pfarrgemeinden:
• Besuchsdienst bei Alten, Kranken und Behinderten
• Besuchsdienst im Altenheim in Ob
• Hilfe für Menschen in besonderen Notlagen
• Hilfe bei der Betreuung obdachloser Menschen im Heim der Mutter-Teresa-Schwestern
• Unterstützung der Selbsthilfeorganisation "ZADI" für Familien mit behinderten Kindern