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Region Kemerovo

Ökologische Probleme sind die Kehrseite des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Region.

Der Kemerover Oblast ist das östlichste Bundesland in Westsibirien und mit 28,9 Einwohnern je Quadratkilometer auch das am dichtesten besiedelte Gebiet. Die Region ist reich an Bodenschätzen. In zahlreichen Schächten werden Kohle, Eisenerz, Mineralien und Steine für den Bau gewonnen. Die Schattenseite der aufstrebenden Industrieregion sind massive ökologische Probleme. Die hohe Luftverschmutzung, unter der die Menschen in den Städten leiden, steht in krassem Gegensatz zu der bezaubernden Bergwelt im Süd-Osten der Region, die viele Touristen und Wintersportler anzieht.

Im Kemerover Oblast gibt es 14 katholische Gemeinden und 12 Seelsorgestellen.

 


Novokusnezk

Die frühzeitige Förderung des Kindes verbessert seine Perspektiven und die Lebensqualität seiner Familie.

Novokusnezk ist mit circa 548.000 Einwohnern die größte Stadt im Kemerover Oblast und eine der ältesten Städte in Sibirien. Sie ist ein Zentrum für Bergbau, Metallurgie, Chemie und Maschinenbau. Wirtschaftlich im Aufschwung begriffen, zählt Novokusnezk jedoch zu den zehn ökologisch am stärksten belasteten Städten in Russland. Der Schadstoffgehalt der Luft wird offiziell als extrem hoch bewertet und bedeutet eine ernste Bedrohung für die Gesundheit der Bevölkerung und insbesondere der Kinder. 

Die Caritas hat seit 2005 in Novokusnezk ein Frühförderzentrum als gemeinsames. Projekt mit einer Sonderschule für lernbehinderte Kinder. Das Zentrum ist die einzige Einrichtung dieser Art in der Region.

Projekte der Caritas:
• Frühförderzentrum

Ehrenamtliche soziale Dienste in der Pfarrgemeinde:
• Besuchsdienst bei Alten, Kranken und Behinderten
• Hilfe für Menschen in besonderen Notlagen

 


Jurga

Für sich selbst sorgen zu können eröffnet den Kindern ganz neue Perspektiven.

Jurga ist eine Kleinstadt mit circa 85.000 Einwohnern und liegt im Nordwesten des Kemerower Oblast, an der transsibirischen Magistrale, etwa 2.000 km hinter dem Ural. Hauptarbeitgeber für die Bevölkerung war jahrzehntelang eine Maschinenfabrik, die während des Krieges hierher verlegt wurde. Durch die Schließung des Werkes haben tausende Menschen ihren Arbeitsplatz verloren. Da es keine Alternativen gab, sind circa 20.000 Menschen auf der Suche nach einer neuen Existenz in andere Gegenden gezogen.

Die Caritas konnte in Jurga 2006, nach Abschluß der Bauarbeiten, im neuen Gemeindehaus das Kinderzentrum wieder eröffnen und das soziale Engagement der katholischen Gemeinde weiterführen. Die Pädagogen arbeiten eng mit der nahegelegenen städtischen Schule zusammen.

Projekte der Caritas:
• Kinderzentrum „Fröhliche Kinder“ 

Ehrenamtliche soziale Dienste in der Pfarrgemeinde:
• Besuchsdienst bei Alten, Kranken und Behinderten
• Betreuung von alleinerziehenden Müttern und Familien in Krisensituationen

 


Kemerovo

Mütter in Not finden immer Unterstützung in der Gemeinde.

Kemerovo ist eine junge Stadt. Sie wurde erst 1918 gegründet und liegt im Zentrum des Kusnezker Kohlereviers. Bergbau gibt es hier aber schon seit über 100 Jahren. Er prägt das Bild und das Leben der Stadt. Heute hat Kemerovo circa 521.000 Einwohner und ist nach Novokusnezk die zweitgrößte Stadt in der Region.

Die katholische Gemeinde engagiert sich in ihren sozialen Diensten vor allem für alleinerziehende Mütter und Familien in Not. Die ehrenamtlichen Helfer sorgen sich aber auch um alte, kranke und behinderte Gemeindemitglieder und besuchen pflegebedürftige Obdachlose in der staatlichen Notunterkunft.

 

Ehrenamtliche soziale Dienste in der Pfarrgemeinde:
• Besuchsdienst bei Alten, Kranken und Behinderten
• Betreuung von alleinerziehenden Müttern und Familien in Krisensituationen
• Hilfe für Menschen in besonderen Notlagen
• Besuchsdienst im staatlichen Heim für Obdachlose