SORGE FÜR FAMILIEN

Auf Grund von Überforderung der jungen Eltern und materieller Not der Familien ist das Leben vieler Kinder geprägt von extremer Armut, Arbeitslosigkeit, Alkohol- und Drogenabhängigkeit, Verwahrlosung und Gewalt. Häufig sind diese Probleme auch die Ursache für den frühen Tod der Eltern.

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SORGE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

Mehr als 6 Millionen Kinder und Jugendliche wachsen in einem sozial gefährlichen Umfeld auf. Ihr Leben ist geprägt von Gewalt, Vernachlässigung und Verwahrlosung, Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, Arbeitslosigkeit, extremer Armut und sozialer Ausgrenzung.

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SORGE FÜR ALTE, KRANKE UND BEHINDERTE MENSCHEN UND IHRE FAMILIEN

Die Pflege alter, kranker und behinderter Menschen wird meist von Angehörigen geleistet, die keine Erfahrungen in der Pflege haben und nicht über das notwendige Wissen zur Verhütung von Zweiterkrankungen verfügen. Praktisch erhalten sie keine Unterstützung in dieser Situation.

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HILFE FÜR SUCHTKRANKE MENSCHEN

Suchtprobleme gibt es in fast allen russischen Familien. Das Leiden der Suchtkranken und ihrer Angehörigen ist oft unbeschreiblich. Circa 30.000 junge Menschen sterben jährlich an einer Überdosis Heroin und mehr als 40.000 an verunreinigtem Alkohol. In den Pfarrgemeinden werden Selbsthilfegruppen organisiert für Suchtkranke und für ihre Familien.
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SORGE FÜR OBDACHLOSE MENSCHEN

Obdachlose Menschen sind in Russland eine Randgruppe, der die Gesellschaft mit offener Verachtung begegnet. Gewalttätige Übergriffe durch die Bevölkerung und die Polizei, mit Körperverletzung bis hin zu Todschlag, sind keine Seltenheit und werden im Allgemeinen nicht geahndet.

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HILFE FÜR MENSCHEN IN BESONDEREN NOTLAGEN

Durch Arbeitslosigkeit, Krankheit, Wohnungsbrand, individuelle und gesellschaftliche Krisensituationen geraten viele Menschen in eine extreme soziale Notlage. Nicht alle haben die nötigen emotionalen, intelektuellen und physischen Ressourcen, um die Krise aus eigener Kraft zu überwinden.

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HILFE FÜR OPFER VON KATASTROPHEN

Hochwasser, Ernteverluste durch Dürre oder Unwetter, extreme Kälte, Erdbeben, Flächenbrände oder die Wirtschaftskrise zerstören oder bedrohen immer wieder die Existenz vieler Familien.

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Caritas in Westsibirien

Das lateinische Wort Caritas bedeutet tätige Nächstenliebe. Gemeint ist damit ein uneigennütziges Engagement für andere, das nicht auf Emotionen aufbaut, sondern auf der Achtung vor der Würde jedes Menschen. 

Die Diözesancaritas in Novosibirsk wurde im November 1991 durch Bischof Joseph Werth SJ als Caritasverband für den asiatischen Teil Russlands gegründet. Nur wenige Monate nach der offiziellen Wiedererrichtung der kirchlichen Strukturen wurde die Caritas beauftragt, auf dem riesigen Territorium vom Ural bis zum Fernen Osten den Aufbau kirchlicher Sozialarbeit zu unterstützen und zu koordinieren. Seit Gründung der Bistümer im Jahr 2002 ist die Diözesancaritas in Novosibirsk als «Caritasverband für das Bistum Verklärung des Herrn in Novosibirsk» für das Territorium vom Ural bis zum Kemerover Oblast zuständig.

Bischof Joseph Werth SJ: Präsident und Gründer der Diözesancaritas in Novosibirsk

„Caritas in Westsibirien - das ist die oft unbemerkte tätige Nächstenliebe der Gläubigen, das sind die vielfältigen ehrenamtlichen Dienste in den Gemeinden, das soziale Engagement von Ordensgemeinschaften und die professionelle Sozialarbeit der verschiedenen Einrichtungen", so Bischof Joseph Werth. "Durch die caritativen Dienste beteiligen wir uns in unserer multikulturellen Gesellschaft an der Entwicklung sozialen Friedens, der Wertschätzung unterschiedlicher Kulturen und Religionen, an Versöhnung und Einheit. Wir versuchen in unserer Gesellschaft ein Bewusstsein für soziale Probleme zu wecken und die Interessen bedürftiger Menschen anwaltschaftlich zu vertreten. Besonders wichtig ist uns dabei der Schutz der Familie als Grundlage der Gesellschaft und natürlichem Umfeld für eine gesunde Entwicklung aller ihrer Glieder, insbesondere der Kinder.

Grundlage für unser soziales Engagement ist unsere Liebe zu Gott und zu den Menschen. Die Hilfe für Menschen in Not ist für uns ein wesentliches Merkmal für ein authentisches christliches Leben."